SSF Mastersschwimmer überzeugen in Magdeburg - Die reiferen Jahrgänge sammeln Edelmetall bei den Deutschen Meisterschaften

Die Teilnehmer
Die Teilnehmer (Foto: Eckhard Hanke)

Drei Tage lang ermittelten über 800 Mastersschwimmer aus 244 Vereinen ihre deutschen Meister über die „kurzen Strecken“ in Magdeburg. Auf der Großveranstaltung mit vielen ehemaligen Weltklasseschwimmern gab es wieder diverse deutsche Rekorde, Europarekorde und Weltrekorde in den verschiedenen Altersklassen zu bejubeln. Die Teilnehmer der SSF Bonn erschwammen fast zwei Dutzend Medaillen und gehörten schon fast traditionell zu den erfolgreichsten Teams.

Zwölfmal Gold, neun Silbermedaillen und zweimal Bronze standen am Ende der Meisterschaften für die Bonner im Medaillenspiegel und wurden allesamt von den nennen wir es mal „reiferen“ Jahrgängen eingefahren. Erfolgreichste Teilnehmerin der SSF war diesmal Margret Hanke. Sie gewann in der Altersklasse (AK) 70 in den Einzelkonkurrenzen drei Goldmedaillen (50 m und 100 m Freistil, 100 m Rücken) sowie einmal Silber (50 m Rücken). Zusätzlich sammelte sie noch vier Staffelmedaillen ein, davon drei goldene

Gerhard Hole (AK 80) siegte über 50 m und 100 m Rücken und schwamm über 100 m und 200 m Freistil jeweils auf den Silberrang. Monika Warnusz (AK 70) sicherte sich Gold über 200 m Lagen und Bronze über 50 m Schmetterling. Ute Hole (AK 70) wurde Deutsche Meisterin über 200 m Freistil und dreimal Vizemeisterin (50 m und 100 m Freistil, 100 m Brust). Dieter Lochner (AK 70, Silber über 200 m Freistil) und Bernt Dittrich (AK 65, Bronze über 100 m Brust) komplettieren die Einzelmedaillengewinner der SSF.

Die Bonner waren wie gewohnt mit einigen Staffeln im Wettbewerb angetreten – in diesem Jahr zum ersten Mal ausschließlich in der AK 280+, d. h. die vier Staffelschwimmer müssen im Durchschnitt mindestens 70 Jahre alt sein. Alle sieben Staffeln gewannen Edelmetall und am Ende wies das Protokoll fünf Meistertitel und zwei Vizemeisterschaften aus. In den verschiedenen Staffeln sicherten sich Jürgen Baro Piza, Ursel Borrmann, Margret Hanke, Ute Hole, Gerhard Hole, Maike Schramm, Ingrid Segschneider und Monika Warnusz jeweils mindestens eine Goldmedaille.

Der eigentliche Saisonhöhepunkt steht mit den Weltmeisterschaften noch bevor. Die Masters-Schwimmelite trifft sich direkt im Anschluss an die Weltmeisterschaften der offenen Klasse im August in Budapest. Zehn Athleten der SSF-Masters werden ebenfalls dabei sein.

(Uwe Klotzowski)

Foto: (von links) vordere Reihe Dieter Lochner, Jürgen Baro-Piza, hintere Reihe: Monika Warnusz, Ute Hole, Gerhard Hole, Henning Drebenstedt, Ursel Borrmann, Bernt Dittrich, Ingrid Segschneider, Maike Schramm, Margret Hanke (Foto: Eckhard Hanke)

 

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