Volleyball: An Tagen wie diesen

v.l. Nick Kleinewalter und Lucas Maron (Foto: M. Dombrowski)

Wenn die Sonne über dem Hardtberg aufgeht, sind es nur noch wenige Stunden bis zum wahrscheinlich am meisten erwarteten Heimspiel der Rückrunde! Der aktuelle tabellenzweite TSV Germania Windeck kommt in die Bundesstadt, bereit seinen Angriff auf die Tabellenspitze fortzusetzen. Anpfiff ist um 16 Uhr.

Lediglich ein einziger Punkt trennt das Team aus dem Westerwald noch von Ligaprimus FCJ Köln.

Außerdem brennt Windeck auf Revanche nach der Niederlage im Hinspiel. Dass man auf Seiten des Gegners die Hausaufgaben erledigt hat, konnte man unlängst in der regionalen Presse nachlesen. Das schnelle Passspiel zwischen Selmoser und seinen durchsetzungsstarken Außen, sowie die Angriffe von Paruschke über Diagonal wurden als größte Gefahr identifiziert, sodass im Training angeblich besonders viel Wert auf Konzepte dagegen gelegt wurde. Wenn man sich die letzten Begegnungen mit Windeck in Erinnerung ruft, wird sich das Spiel allerdings wahrscheinlich in der Mitte entscheiden. Der in dieser Spielzeit sehr gute Bonner Block steht den vielleicht gefährlichsten Mittelangreifern der Liga gegenüber. Groß, unkonventionell, aber aus allen Lagen einsetzbar, so lässt sich das Windecker Spiel über die Mitte am besten klassifizieren. Immerhin steht in der Mitte die volle Bandbreite des Bonner Kaders zur Verfügung.

Während Bonn auf dem Feld aus dem Vollen schöpfen kann, ist noch unklar, wer an der Seitenlinie die Regie übernehmen wird. Kaiser noch immer nicht genesen, Brügge verhindert, somit wird sich erst spontan entscheiden, wer das Team als Trainer in diese brisante Begegnung führt!

Da gleichzeitig die Bonner Damen in der dritten Liga antreten, findet die Begegnung wieder im ganz linken Hallenviertel statt. Wir freuen uns auf viele Unterstützer!

Martin Dombrowski

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