Floorball: Duell der Topscorer beim Heimspiel gegen Chemnitz

(Foto: Floorfighters Chemnitz).

Am Samstag (18 Uhr) haben die Bundesliga-Floorballer der SSF Dragons Bonn hohen Besuch im Sportpark Nord: Der Tabellendritte aus Chemnitz ist zu Gast.

Dabei kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden besten Scorer der Bundesliga: Der Chemnitzer Juho Kivinen duelliert sich mit seinem ersten Verfolger Florian Weißkirchen. Während die Gäste mit Kivinen den besten Torschützen in ihren Reihen haben (29 Tore), stellt Bonn mit Weißkirchen den besten Vorlagengeber (19 Assists).

Abgesehen von diesem kleinen persönlichen Duell hat die Partie auch durch das Hinspiel eine gewisse Brisanz. Am zweiten Spieltag spielte Chemnitz den Aufsteiger im ersten Drittel an die Wand und führte mit 6:1 – die Partie war entschieden. „Wir werden dieses Mal von der ersten Sekunde an hellwach ins Spiel gehen. Wir waren damals defensiv und offensiv immer einen Schritt zu langsam. Das wird vor heimischer Kulisse anders laufen“, mahnt Trainer Tobias Hesse an.

Nach dem brutalen Fehlstart rappelte sich Bonn im Hinspiel aber auf und kämpfte sich auf 6:9 heran – zwei Drittel, die Hoffnung machen. Hoffnung macht Coach Hesse aber auch „die Moral und das Vertrauen in die Qualität“. Er sei sich sicher, dass die Mannschaft das Zeug dazu habe, auch Topteams wie Chemnitz allerhand Schwierigkeiten zu bereiten.

Die Bezeichnung Topteam haben sich die Floorfighters aus Chemnitz redlich verdient. Im vergangenen Jahr kämpften sie als Tabellenletzter noch gegen den Abstieg, doch seit dieser Spielzeit läuft es rund. Einen großen Anteil daran haben vier finnische Neuzugänge, zu denen besagter Juho Kivinen zählt, aber auch Eigengewächse wie Hannes Langenstraß, Gabriel Bonifacio oder Magnus Scholz brillieren.

Die individuell sehr stark aufgestellten Chemnitzer werden also eine harte Nuss. Taktisch verlassen sich die Bonner auf die bewährten Mittel aus der Hinrunde: „Das heißt, dass wir keinen Ball verloren geben, läuferisch und kämpferisch alles geben und vor allem die Räume eng machen, um Chemnitz zu Fehlern zu zwingen“, gibt Hesse die Marschroute vor.

Johan Gallwitz

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