Floorball: Dragons-Damen wahren Playoff-Chancen

Manuela Stüßer, Friederike Schlot-
mann und Katharina Rebmann
beim Hinspiel in München
(Fotografin: Schlotmann)

Am vergangenen Wochenende hat der 7. Spieltag der 1. Damen-Bundesliga stattgefunden. Die Floorballerinnen der SSF Dragons Bonn trafen dabei im Heimspiel auf den FC Stern München. Am Ende konnten die Bonnerinnen mit einem 4:3 ihren zweiten Saisonsieg einfahren und bleiben somit weiter im Rennen um die Playoff-Plätze.

Das Spiel gegen München stand unter keinem guten Stern für die Hausherrinnen. Sage und schreibe acht Spielerinnen musste Trainer Daniel Mahnken krankheitsbedingt ersetzen. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Nike Bartz beim Aufwärmen vor dem Spiel. So mussten die Bundesliga-Floorballerinnen mit komplett durchrotierten Blöcken ins Spiel gehen. Es dauerte daher etwas, bis die Dragons ins Spiel fanden. In der 6. Minute gingen sie durch Claudia Birkigt nach schöner Vorlage von Elena Bröker mit 1:0 ins Führung. Bonn wurde nun mutiger und machte mehr Druck. Das 2:0 besorgte Friederike Schlotmann mit einem Penalty.

Im zweiten Drittel baute Bonn die Führung durch ein Tor von Amira Taube (Assist Luisa Jahn) weiter aus. Dann jedoch verloren die Dragons völlig die Ordnung und München gelang durch einen Konter der Anschlusstreffer in der 9. Minute des zweiten Drittels.

Im Schlussdrittel war von der Spielkultur, die die Bonnerinnen noch im 1. Drittel gezeigt hatten, nicht mehr viel zu sehen. Es war nun ein wildes Hin und Her und es kam, wie es kommen musste: Nach 14 Minuten nutzte München ein Power Play, um auf 3:2 heranzukommen. Bonn stellte die Blöcke noch einmal um – mit Erfolg. Eine halbe Minute vor dem Spielende erzielte Kapitänin Karen Grünewald das erlösende 4:2. Doch die Freude wehrte nicht lange: Nur 17 Sekunden erzielte auch München ein weiteres Tor zum 4:3-Endstand.

Trainer Daniel Mahnken: "Ich bin heute zunächst einmal froh darüber, dass wir die drei Punkte eingefahren haben und damit weiterhin im Bereich um den Playoff-Platz 4 bleiben. Was mich ärgert ist, dass zwei der drei Gegentore nur deshalb gefallen sind, weil sich Teile der Mannschaft nicht an unseren Matchplan gehalten haben. Das werden wir intern ansprechen müssen."

Daniel Mahnken

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