Floorball: Heimspiel in der 2. Bundesliga am Karnevalssamstag

Jannik Heinen (Foto: I. Furch)

Am Karnevalssamstag soll es im Sportpark Nord ab 19.00 Uhr Tore statt Konfetti regnen: Die SSF Dragons Bonn empfangen in der 2. Floorball-Bundesliga den BSV Roxel.

Bandenchecks und Bützchen, Schlagschüsse und Strüßje – die Partie gegen Roxel steht für die Dragons ganz im Zeichen des Karnevals. Nicht nur wegen der jecken Tage haben die Bonner Grund zum Feiern: Der erste Platz ist sicher, egal wie die Partie gegen das Team aus Münster ausgeht. Trotzdem ist für Trainer Mathis Janesch ganz wichtig: „Wir müssen die Form oben halten, wir dürfen uns vor den Playoffs keinen Durchhänger erlauben.“ Gegen Hannover klappte das am vergangenen Spieltag gut (18:2), mit entsprechendem Selbstvertrauen gehen die Dragons in das letzte Spiel der regulären Saison.

Das wird auch benötigt, denn das Hinspiel gegen den Tabellensechsten war ein anstrengendes Stück Arbeit. Mit 10:7 gewannen die Dragons eine umkämpfte Partie, in der der BSV extrem effektiv konterte und ein starkes Körperspiel an den Tag legte. „Roxel ist immer unangenehm und gegen uns besonders motiviert. Sie spielen meist sehr robust, spielerisch sollten wir aber überlegen sein“, glaubt Stürmer Lucas Grünewald.

Im Sportpark Nord werden die Mannen aus Westfalen also auf ihren Abwehrriegel setzen. Gut, dass die Dragons das passende Werkzeug zur Hand haben, um diesen zu knacken: Mit Florian Weißkirchen und Safak Temel stehen zwei Bonner auf Platz eins und zwei der Scorerliste.

Das Top-Duo ist topfit, das Lazarett aber trotzdem gut gefüllt. Verletzungen und Krankheit setzen dem Kader der Dragons zu, aber: „Unsere Form ist nach wie gut, auch einige Ausfälle konnten wir in den vergangenen Spielen gut kompensieren“, gibt sich Grünewald optimistisch.

Gut, dass sich die Zuschauer an diesem Karnevalssamstag nicht zwischen Schlagschüssen und Strüßje, Kunstschüssen und Kostümen entscheiden müsst - im Sportpark Nord gibt es beides! Die kreativsten Verkleidungen sahnen übrigens Freigetränke ab.

Johan Gallwitz

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