Floorball: Paniert Bonn die Hamburger Fischstäbchen?

Lukas Lüke (in weiß) (Foto: M. Finkenzeller)

Moin Hamburg! Im Schatten der Elbphilharmonie muss das Bonner Floorball-Orchester in der Herren-Bundesliga seine Leichtigkeit wiederfinden. Spielertrainer Lukas Lüke gibt vor der Partie gegen den ETV Hamburg den Takt vor.

Bonn ist im harten Alltag der Floorball-Bundesliga angekommen: Beim Aufsteiger ist die Anfangseuphorie einer leichten Anspannung gewichen. Denn nach zuletzt deftigen Niederlagen gegen Weißenfels und Wernigerode, sowie dem Pokal-Aus gegen Kaufering sind die Bonner am unteren Ende der Tabelle angekommen. Trotzdem macht sich Lukas Lüke, Teil des Trainerteams, keine Sorgen: „Die Stimmung ist trotz der letzten Ergebnisse noch gut. Alle arbeiten gut im Training, aber wir müssen in den Spielen noch eine Schippe drauflegen.“ Wichtig für ihn sei es aber, dass die Mannschaft nicht in Aktionismus verfalle – der Weg zum Erfolg führe über Ruhe und Konzentration.

Während die Bonner mit fünf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, findet sich Hamburg mit neun Punkten auf dem vierten Rang wieder. Drei dieser neun Punkte holte der ETV gegen den Meister und Überflieger MFBC Leipzig und untermauerte so seine Play-Off-Ambitionen. „Hamburg hat einen super Saisonstart hingelegt. Sie sind extrem heimstark, während wir auswärts noch gar nicht punkten konnten“, so Lüke.

Die Hamburger schafften es im vergangenen Jahr ins Viertelfinale der Play-Offs, wo sie den späteren Finalisten Lilienthal an den Rand des Ausscheidens brachten. Das Team aus der Hansestadt überzeugt vor allem durch Einsatz und Cleverness: „Sie haben eine gute taktische Grundordnung, einen guten Teamgeist und werden viel über den Kampf kommen“, schätzt Lüke den Gegner ein.

Johan Gallwitz

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