Floorball: wichtiges Heimspiel für unsere Bundesliga-Floorballer

Niklas Berens (rechts) (Foto: M. Finkenzeller)

Nur zwei Wochen nach dem Pokal-Aus gegen Kaufering treffen die Floorballer der SSF Dragons Bonn am Samstag, 30.11. um 17.00 Uhr wieder auf die Red Hocks – dieses Mal aber in der Bundesliga und zudem im Wohnzimmer Sportpark Nord.

Beide Teams gehen mit mächtig Selbstbewusstsein in die Partie: Bonn schlug am vergangenen Spieltag Hamburg mit 7:6 n.V., Kaufering erkämpfte sich ein nicht weniger überraschendes Unentschieden gegen Wernigerode. Es war der erste Punktgewinn für die Bayern, die seit Spieltag eins am Ende der Tabelle festhängen. Bonn liegt nur einen Rang weiter oben, steht aber mit sieben Punkten sehr respektabel da und hat Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen.
Die kämpferischen Dragons könnten mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten also endgültig zurück in die Erfolgsspur finden. Dafür müssen sich die Bonner auf ihre Tugenden besinnen: „Wir haben das Reihen- und System-Experiment vom Pokalaus in Kaufering schon gegen Hamburg abgehakt und das langfristig trainierte wieder gut umgesetzt. Auch daheim brauchen wir wieder die kompakte, aggressive Defensive und schnelles, effektives Konterspiel“, gibt Kapitän Lutz Ackermann die Marschroute vor.

Gegen die erstarkten Kauferinger wird das nicht leicht: Die Red Hocks kegelten die Bonner vor zwei Wochen aus dem Pokal und zeigen seit der Rückkehr des Nationalspielers Maxi Falkenberger eine aufsteigende Form. „Was guten Teamgeist und hohe Motivation angeht sehe ich Kaufering und uns recht ähnlich“, beschreibt Ackermann die Gäste. Falkenberger traf beim 4:4 gegen Wernigerode gleich drei Mal – ein Spieler, auf den die Bonner Defensive ein Auge haben sollte.

Falkenberger ist zusammen mit Leistungsträger Marco Tobisch einer der ganz wenigen Routiniers im Kauferinger Team, das sonst größtenteils aus jungen Eigengewächsen besteht. „Dieses Mal sollten wir unser ein paar Jährchen höheres Durchschnittsalter in Ballsicherheit und Cleverness ummünzen, die Kaufering noch manchmal fehlen“, fordert Ackermann. Eine ungewohnte Ausgangslage – normalerweise stehen den ebenfalls jungen Bonnern deutlich routiniertere Bundesliga-Truppen gegenüber. Der Kapitän der Bonner sprüht vor dem wichtigen Spiel gegen den Tabellennachbarn förmlich vor Elan: „Wir können den Schwung vom Auswärtssieg letztes Wochenende mitnehmen, wir haben den vollen Kader zur Verfügung und wir spielen in unserem Wohnzimmer: Beste Voraussetzungen für ein starkes, punktereifes Spiel unsererseits!“

Johan Gallwitz

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