Große Auszeichnung für Prof. Dr. Klaus Steinbach

Klaus Steinbach
Klaus Steinbach (Foto: SSF Archiv)

Für sein Lebenswerk wird das SSF-Ehrenmitglied Klaus Steinbach mit der Goldenen Sportpyramide der Stiftung Deutsche Sporthilfe ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird ihm am 17. September in Berlin verliehen.

In den 1970 Jahren gehörte er zu den weltbesten Schwimmern. Seine schwimmeriche Ausbildung erhielt er beim CSV Kleve, wechselte später zu Horst Planert an die DSV-Schule Max Ritter. Da es in Bonn bessere Möglichkeiten gab, sein Medizinstudium und den Sport miteinander zu verbinden, trainierte er seit 1975 unter Orjan Madsen in Bonn. Durch seine sportlichen Leistungen hat er einen erheblichen Anteil, dass die SSF Bonn zu dieser Zeit der erfolgreichste Schwimmverein Deutschlands war. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal waren insgesamt 9 SSF Schwimmer*innen am Start. Gemeinsam mit seinem Mannschaftskammeraden Walter Kusch gewann Klaus Steinbach die Silber Medaille in der 4 x 100m Lagenstaffel. Neben zahlreichen Deutschen und Europarekorden gehört der Weltmeistertitel mit der 4 x 200m Freistilstaffel 1975 zu seinen größten Erfolgen.

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere schloss er ein Medizinstudium ab, ehe er in die Sportpolitik wechselte. 1997 rückte er in das Präsidium des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) auf, fünf Jahre später wurde er zum NOK-Präsidenten gewählt. Als NOK Präsident führte er den Deutschen Sportbund und das NOK 2005 zum Deutschen Olympischen Sportbund zusammen, deren Präsident er aber nicht wurde. Bei den Spielen 2000 in Sydney, 2004 in Athen sowie 2006 in Turin führte er die deutsche Olympiamannschaft als Chef de Mission. Steinbach ist noch heute in zahlreichen Ehrenämtern für den Sport aktiv.

Seit 1992 ist er Chefarzt der Orthopädie an den Hochwaldkliniken in Weiskirchen und seit 1997 zudem ärztlicher Direktor der Kliniken.

Bei den SSF Bonn war er in den letzten Jahren mehrfach zu Gast, als NOK Präsident besuchte er das SSF Junged Meeting, zum 75-jährigen Vereinsjubiläum 1980 kam er als Festredner nach Bonn, freute sich aber auch zahlreiche Mannschaftskameraden wieder zu treffen.

Ute Pilger

Zurück