Josha Salchow und Max Pilger stehen im DSV Aufgebot für die Europa Meisterschaften der Schwimmer 2018 in Glasgow

Max Pilger
Max Pilger (Foto: Thomas Stuckert)
Auch wenn der 19-jährige Josha Salchow und der 22-jährige Max Pilger nicht mehr für die SSF Bonn starten, haben beide hier die Grundlagen des Schwimmsports gelernt. Gut betreut in den Schwimmkursen machten sie ihr Seepferdchen und durchliefen dann die unterschiedlichsten Nachwuchsgruppen der SSF Bonn. Erste Erfolge verbuchten die Beiden dann in der E- und D-Jugend bei SBM -  und NRW-Meisterschaften. Danach ging der behutsame Aufbau in Richtung Leistungssport weiter und wurde mit Erfolgen bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften belohnt.
Um den nächsten Entwicklungsschritt machen zu können und dabei Schule oder Studium besser mit dem Sport verbinden zu können, wechselten Beide an unterschiedliche Bundesstützpunkte.
Josha zog es mit 15 Jahren nach Potsdam um dort in einer starken Trainingsgruppe trainieren zu können. Max wechselte nach dem Abitur 2013 an den Bundesstützpunkt in Essen und traf dort auf starke Brustschwimmer.
Internationale Erfahrungen konnten Josha und Max mit der Deutschen Jugend Nationalmannschaft sammeln und holten bei ihren Einsätzen auch zahlreiche Medaillen. So wurde Max 2014 Jugendeuropameister und startete im selben Jahr bei den Jungend Olympischen Spielen wo er drei Medaillen gewann. Josha gewann Edelmetall mit der Freistilstaffel bei den Jugend Europa Meisterschaften 2017.
Jetzt haben beide den Sprung zu den „Großen“ geschafft. Die EM Qualifikation schaffte Josha für die 4 x 100m Freistilstaffel und Max qualifizierte sich über 200m Brust.
Für Josha und Max werden die SSF Bonn immer ihre sportliche Heimat bleiben und über alle Jahre hinweg ist der Kontakt nach Bonn nie abgerissen.
Wenn im DSV viel über Nachwuchsarbeit gesprochen wird und dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und Bundesstützpunkten verbessert werden soll, dann sind die beiden Sportler und die Arbeit der Schwimmabteilung ein sehr gutes Beispiel, wie dies zu Gunsten der Sportler umgesetzt werden kann.
Ute Pilger

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