Judo: Trauer um einen guten Freund

Foto: privat

Mit nur 21 Jahren ist am 02. Oktober 2020 ein treuer Judoka und Freund der Judoabteilung plötzlich von uns gegangen.

Robert Rabe war von 2005-2018 Mitglied in unserer Abteilung und nahm an zahlreichen Turnieren sowohl im Einzel, als auch in der Mannschaft teil. 2015 zog ihn sein Wissensdurst in die Ferne und er verbrachte ein Auslandsjahr in Kanada. 2016 wurde er Westdeutscher Vizemeister U21 und qualifizierte sich zur Deutschen. Sein Abitur absolvierte er 2017 auf dem Päda mit einem Traumdurchschnitt von 0,9. Er begann ein Informatik Studium in München und um auch dort seinen geliebten Sport ausüben zu können, wechselte er zum TSV Großhadern. Sein zu Hause blieb aber stets die Judoabteilung der SSF Bonn. Wann immer er in Bonn war, kam er zum Training um mit seinen Weggefährten zu trainieren.

Mit nur 21 Jahren ist am 02. Oktober 2020 ein treuer Judoka und Freund der Judoabteilung plötzlich von uns gegangen. Robert war von 2005-2018 Mitglied in unserer Abteilung und nahm an zahlreichen Turnieren sowohl im Einzel, als auch in der Mannschaft teil. 2015 zog ihn sein Wissensdurst in die Ferne und er verbrachte ein Auslandsjahr in Kanada. 2016 wurde er Westdeutscher Vizemeister U21 und qualifizierte sich zur Deutschen. Sein Abitur absolvierte er 2017 auf dem Päda mit einem Traumdurchschnitt von 0,9. Er begann ein Informatik Studium in München und um auch dort seinen geliebten Sport ausüben zu können, wechselte er zum TSV Großhadern. Sein zu Hause blieb aber stets die Judoabteilung der SSF Bonn. Wann immer er in Bonn war, kam er zum Training um mit seinen Weggefährten zu trainieren.

Wenn Robert seine Trainingsbesuche ankündigte, kamen immer mehr Leute zum Training als normalerweise. Jeder wollte mit unserem "brainy" Roberto trainieren. Er war ehrgeizig, kämpferisch und ein guter Standtechniker, immer fair und stets gut gelaunt. Robert war für jeden Scherz zu haben und stellte sich auch schon mal zu wildfremden Leuten aufs Gruppenfoto. Es gibt wenige Menschen die von allen gemocht werden - Robert war einer von diesen Menschen. Hoch intelligent, aber niemals besserwisserisch, stets loyal, freundlich und hilfsbereit. So half er uns noch im August, die neuen Matte in der Judohalle zu verlegen. Robert war ein Teil der Judoabteilung und zu vielen seiner Trainingspartner pflegte er eine enge Freundschaft. Der Schmerz über seinen viel zu frühen Tod ist unbeschreiblich und das Unabänderliche ist für uns alle immer noch surreal. Gegen die Schmerzen unserer Seelen hilft nur die Hoffnung und Geduld, dass wir mit der Zeit lernen werden mit dem Unbegreiflichen zu leben. Robert, Du warst einer von den Guten.

Wir wünschen seinen Eltern, seinem Bruder und allen weiteren Verwandten viel Kraft für den schmerzlichen Weg der Trauer.

Robert, Roberto, unser brainy, wir werden Dein Andenken in Ehren halten und jedes einzelne Turnier, ja jedes einzelne Training in Erinnerung behalten. Wir sind stolz darauf, mit Dir in einem Judo-Verein trainiert und gekämpft haben zu dürfen. Deine spezielle Art bleibt uns unvergessen und so würdest du jetzt sagen "Gut jetzt, lasst uns Randori machen!"

Die Judoabteilung der SSF Bonn

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