Kommentar des SSF Vorsitzenden Lutz Thieme zum Ausgang des Bürgerentscheids

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Es hat ein Ende. Leider nicht das von mir gewünschte, aber so ist es eben. Wenn es für das Schwimmen in Bonn gut läuft, werden Beueler Bütt und Hardtbergbad zügig saniert. Wenn es schlecht läuft, passiert in beiden Bädern (erstmal) gar nichts. Das Kurfüstenbad bleibt auf Grund des ersten Bürgerentscheids geschlossen. Mir fehlt angesichts der in den Bürgerentscheiden vertretenen parteipolitischen Positionen und der Art und Weise der Auseinandersetzung die Fantasie, dass in absehbarer Zeit irgendwas grundlegendes mit dem Frankenbad gemacht wird. Viel Arbeit auch für den nächsten Vorstand der SSF Bonn, um das Schwimmbad im Sportpark Nord aus den künftigen Auseinandersetzungen heraus zu halten. Auch wenn #meinVereinamRhein einen Vertrag bis 2027 hat.
Was vielleicht noch wichtiger als die Entscheidung über das Wasserlandbad ist: Wie kann es gelingen, in Fragen, die die Stadtgesellschaft spaltet, in endlicher Zeit zu Entscheidungen und zur Umsetzung zu kommen? Ohne eine Antwort darauf droht die unendliche, weil mindestens 15 Jahre andauernde Geschichte der Sanierung/Modernisierung der (wie immer auch strukturierten) Bäderlandschaft in Bonn zur Blaupause für gegenseitige Blockaden zu werden. Vorschläge dazu sollten nicht nur aus dem politischen Raum kommen!

Veröffentlicht auf der Facebook-Seite von Lutz Thieme

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