Para-Leichtathletik Europameisterschaften mit Licht und Schatten

Alhassane Balde
Alhassane Baldé (Foto: Fabian Ewert Design)

Groß war die Vorfreude auf die Heim EM in Berlin, aber leider kam es dann alles etwas anders als erhofft.
Seit Monaten plagten Annika Zeyen schon Rückenprobleme und hatten ihre EM Vorbereitungen sehr beeinträchtigt.  Dennoch schaffte sie die Qualifikation für Berlin. Dort erlitt sie aber leider einen Rückschlag und ein Start war leider nicht mehr möglich. Gemeinsam mit ihrem Trainer Alois Gmeiner, der die Rennstuhlfahrer in Berlin betreute, hoffte sie, dass es für Alhassane Balde eine gute EM wird.
Mit seiner Silber Medaille über 5000 m hätte der EM Einstieg für Alhassane nicht besser verlaufen können. Leider klappte es dann bei seinen weiteren Starts nicht mehr so gut. 
Im 800 Meter Rennen lieferte er sich einen packenden Endspurt um die Bronze Medaille und fuhr als Dritter über die Ziellinie. Leider wurde ihm die Medaille nach einem Einspruch der britischen Mannschaft, die einen Regelverstoß gesehen haben wollte, von der Rennkommission wieder aberkannt. Beim abschließendem 1500 Meter Rennen glaubt Alhassane, auf Grund eines eigenen Fehlers beim Start, alle Chancen auf eine Medaille vergeben zu haben.
Das fehlende Zuschauerinteresse in Berlin hat einen weiteren Anteil, das die Stimmung bei den SSF Rennrollstuhlfahren zurzeit nicht gerade auf dem Höhepunkt ist. Jetzt werden alle erst einmal etwas ausruhen und sich dann mit neuem Optimismus denn weiteren Aufgaben stellen.
Ute Pilger

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