Schwimmen: Strahlende Gesichter nach 30 Stunden Schwimm-Marathon im Bonner Frankenbad.

Foto: Wolfgang Lingen

Das 42. Jugendmeeting war wieder einmal etwas ganz Besonderes. Mit 3000 Meldungen ist die Organisation an ihre Grenzen gestoßen, aber die Stimmung war so gut, wie schon lange nicht mehr.

Zahlreiche Fans sorgten für eine volle Tribüne und lautstarke Unterstützung der Sportler und Sportlerinnen. Besonders laut wurde es, wenn Meeting-Rekorde in greifbare Nähe rückten oder in den Finalläufen hart um die Platzierungen gekämpft wurde.

Herausragend waren die beiden Meeting Rekorde von Josha Salchow über 50 m und 100 m Schmetterling. Dabei gelang es Josha, die 100 m Schmetterling erstmals unter 53 Sekunden zu schwimmen. Josha startet jetzt für die SG Nikar Heidelberg, seine ersten Erfahrungen mit dem Schwimmen hat er aber bei den SSF Bonn gesammelt.

Mit drei Meeting- Rekorden über 100 m Lagen, 200 m Lagen und 400 m Freistil konnte sich Sebastian Aurelius Beck vom SV Würzburg in die Rekordlisten eintragen. Seine Vereinskameradin Lea Boy lieferte mit ihrer Zeit über 400 m Freistil die punktbeste Leistung bei den Damen ab.

Sehr zufriedene Gesichter machten die Trainer des Teams Bonn, einer Trainingsgemeinschaft der SSF Bonn und der SG WaGo am Landesleistungsstützpunkt Schwimmen. Die Schützlinge von Johannes Katzer, Philip Graf und Henrik Würdemann lieferten zahlreiche persönliche Bestzeiten ab und schafften über zahlreiche Strecken den Sprung in die Finalläufe.

Dabei schaffte Lara Wiedemann das Tripple über die Rückenstrecken. Sie gewann 50 m, 100 m und 200 m Rücken. Mit den Staffeln und über 200 m Lagen stand sie im Finale.

Gleich 6 Finalläufe erreichte Rebecca Dany. Am Ende gab es für sie die Goldmedaille über 100 m Lagen und jeweils Silber über 200 m Lagen, 100 m, 200 m, 400 m Freistil und 400 m Lagen.

Jannik Schuller freute sich über Bronze über 50 m und 100 m Schmetterling sowie 50 m Freistil. Die Finale erreichte er außerdem noch über 50 m Rücken und 100 m Freistil.

Islam Elnoamany siegte über 200 m Schmetterling, über die halbe Distanz erreichte er das Finale.

Hannah Wiedemann steuerte eine Bronzemedaille und 2 Finalteilnahmen zum guten Ergebnis des Teams Bonn bei.

Paula Schmitz von der SG WaGo siegte über 200 m Brust und wurde in der gleichen Lage Zweite über die 50 und 100 m Strecken.

Hannah Wiedemann steuerte eine Bronzemedaille und 2 Finalteilnahmen zum guten Ergebnis des Teams Bonn bei und Lisa Schnürle erreichte über 50 m Schmetterling das Finale sowie über die gleiche Strecke eine Silbermedaille in der Jahrgangswertung.

Eine besondere Leistung vollbrachte Sabina Zimova aus dem Team des Modernen Fünfkampfes. Obwohl erst aus dem Jahrgang 2006 erreichte sie das Finale über 200 m Rücken in herausragenden 02:21,08 min. Sabina steht damit auf Platz 4 der deutschen Saison-Bestenliste.

Toby Godsell (2007) erreicht bei seinen insgesamt 8 Starts immer einen Platz auf dem Podium, davon alleine 6 mal den 1. Platz.

Maximilian Wiedemann schaffte es mit einer Gold-, 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen insgesamt 6 mal aufs Podest.

Als krönender Abschluss gelang der 4 x 50 m Freistil Staffel der 1. Mannschaft ein zweiter Platz in einem spannenden und bis zur letzten Sekunde hart umkämpften Rennen.

Auch der Nachwuchsbereich, bei denen viele Aktive zum ersten Mal als Teilnehmer am Start waren, machte den Trainern Henrik Würdemann und Silke Wilhelm viel Freude.

Sofia Valentina Nachtsheim (2008) erreichte bei 11 Starts 5 mal den ersten Platz in ihrer Altersgruppe und steigerte dreimal ihre persönliche Bestzeit. Franziska Wilbert (2007) holte sich ebenso wie Fabian Balg (2008) zweimal Gold in ihrer Altersklasse.

Weitere Medaillenränge erreichten folgende Sportler der SSF Bonn:

  • Martha Faupel (2008) – 2 x Silber und 3 x Bronze
  • Alessia Lo Giudice Priolo (2007) – 1 x Silber und 1 x Bronze
  • Sarah Kirrinnis (1998) – 2 x Bronze
  • Charlotte Godsell (2008) – 1 x Bronze
  • Janis Lux (2004) – 1 x Bronze
  • Lucca Kost – 1 x Bronze
  • Enrico Kaminski – 1 x Bronze
  • Alexandra Sudermann (2003) – 1 x Bronze

Viele weitere Aktive der SSF erreichten hervorragende Platzierungen und konnten zum Teil ihre persönlichen Bestzeiten deutlich steigern.
Wie in jedem Jahr gilt ein besonderer Dank den unzähligen Helfern in der Technik, in der Cafeteria, im Kampfgericht, im Ordnungsdienst und beim Auf- und Abbau, die zu einer beeindruckenden Veranstaltung beigetragen haben.

Ute Pilger und Martin Schulze

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