Turniertanz: „Andere Länder – andere Sitten“

Foto: C. Siebenbürger-Thiebes

Nach dem Erfolg mit der Finalteilnahme bei „OWL tanzt“ stürzten sich Ferdinand Faßbender und Christine Siebenbürger-Thiebes direkt auf den nächsten Wettbewerb im Standard-Tanzen. Im benachbarten Ausland kann man sich ohne große Formalitäten zu einem „Turnier im kleinen Grenzverkehr“ melden. Also stand eine Teilnahme in Belgien beim Torenkruiers Cup Bocholt auf dem persönlichen Wettkampfkalender.

In Belgien zu tanzen macht Freude. Die Austragungsmodalitäten unterscheiden sich von den inländischen Turnieren. In Belgien gibt es am Wettkampftag Turnierblöcke mit verschiedenen Alters- und Leistungsklassen. Innerhalb eines Blocks wird geschachtelt gestartet und erst am Ende des Blocks erfolgt die Siegerehrung. Dadurch herrscht eine prima Stimmung. Alle teilnehmenden Paare eines Blocks und deren Begleitung sind anwesend und feuern an. Die Starterfelder in einer Alters- und Leistungsklasse sind oft recht klein. Dafür werden zusätzlich innerhalb einer Leistungsklasse altersübergreifende Turniere als sogenannte „open“ angeboten. In der Summe gibt das eine gute Gelegenheit Turnierpraxis zu sammeln. Man kann sich mit Paaren messen, auf die man in der Regel nicht trifft. Auch das ist für die sportliche Entwicklung wichtig. Ergebnis des Wochenendes: Halbfinalteilnahme im „Senior open Standard“ und ein 3. Platz im Mini-Teilnehmerfeld der Senioren III S Standard.

Bisher haben Ferdinand und Christine immer eine große Gastfreundlichkeit erlebt. Sei es von Mittänzern, den Organisatoren und insbesondere der Turnierleitung. Da sie weder des niederländischen noch des französischen mächtig sind, wissen sie es sehr zu schätzen, dass nicht nur in englischer, sondern meist sogar in deutscher Sprache geholfen wird. Zum Beispiel, wenn die Beiden nicht mitgekriegt haben, dass sie auf die Fläche müssen oder bitte die Startnummer wieder abgeben sollen.

Christine Siebenbürger-Thiebes

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