Volleyball - 3. Liga Damen: Auswärtsspiel gegen TV Eichehorn Bremen

Spielscene
1. Damenmannschaft gegen TV Eichehorn (Foto: J. Papke)

"Wir haben nichts zu verlieren Mädels, haut rein, seid mutig und habt Spaß" ... das waren die Worte von Kapitänin Hannah Lamby vor Spielbeginn gegen den Tabellenzweiten TV Eichehorn Bremen am letzten Sonntag.

Doch leider kam es im ersten Satz anders als erhofft und die Bonnerinnen lagen schon im ersten Drittel des Satzes mit 6:13 hinten. Vielleicht war auch die lange Busfahrt ein wenig mit Schuld an dem holprigen Start in ein Spiel, aus dem es zwar schwierig, aber durchaus nicht unmöglich war, ein paar Punkte mit nach Hause zu nehmen. Am Ende des Satzes konnte Trainer Albert Klein zwar kurze Phasen mit viel Druck im Aufschlag loben, jedoch spielten die Bremerinnen unter trommelnder Unterstützung ihrer Fans deutlich besser und gewannen den ersten Akt des Spiels mit einem deutlichen 25:17.

Alle Kräfte schienen nun mobilisiert. Zuspielerin Laura Rudnick konnte vor allem ihre Diagonalangreiferin Chiara Lück in Szene setzen und die Bonnerinnen führten nahezu durchgehend mit ein bis zwei Punkten. Das schnelle Tempo und die Konzentration war nun also auf beiden Feldhälften zu spüren! Doppelwechsel... Zuspielerin Luisa Reinhardt und Carlotta Hänsel verstärkten zum Ende des Satzes noch einmal die Block Feldabwehr, doch trotz aller Bemühungen schafften es die Bremerinnen beim Spielstand 25:25 vorbei zu ziehen und gewannen Satz zwei mit einem knappen 27:25.

Satz Drei: Die Worte Mut und Spaß, die vor Spielbeginn gefallen waren, wurden nun mehr als deutlich in die Tat umgesetzt. Lisa Derendorf schickte den Ball das ein oder andere Mal Richtung Position 1 auf den Boden der Bremer Feldhälfte und auch alle anderen Angreifer zögerten keinen Moment sich bei ihren Gegnern durchzusetzen. Ein großes Lob geht zudem an Libera Klaudia Czyz. Ohne ihre konstant überzeugende Defense Leistung mit vielen überragenden Abwehrelementen, wäre es wahrscheinlich schwierig gewesen Satz drei mit 26:24 endlich zu gewinnen. Die starken Nerven von Mittelblockerin Meret Faller, die am Ende des dritten Satzes mehr als nur einen Satzball an der Aufschlaglinie stand, konnten die Bonner Spielerinnen leider nicht vollständig mit in den 4. Satz nehmen. Viel Druck und Entschlossenheit der Bremerinnen ließen die Bonnerinnen den gesamten Satz in Rückstand und so konnte Trainer Albert Klein, Co Trainer Frank Görlach und die gesamte Damenmannschaft der SSF Damen am Ende zwar auf ein durchaus gelungenes Spiel zurück schauen, jedoch leider keine Punkte für das untere Tabellendrittel sammeln.

Wir nehmen alle positiven Momente und erfolgreichen Aktionen mit auf den Hardtberg und freuen uns unsere Fans am Samstag den 17. März um 17.00 Uhr zum letzten Heimspiel der Saison begrüßen zu dürfen.

Luisa Lohmann

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