Volleyball: Bizepsvolleys unterliegen im Volleyballdorf Dingden mit 0:3

Bizepsvolleys unterliegen Dingden in deutlichem Match (Foto: B. Scheckel)

Anders als sonst ging es am vergangenen Wochenende an einem Sonntag zum Konkurrenten SV Blau-Weiß Dingden. Gesundheitsbedingt musste Trainer Sven Anton die Reise ins ländlich gelegene Dingden am Spieltag ohne Stammspielerinnen Libera Lina Adams und Kapitänin Lena Maasewerd antreten. Doch der Bonner Kader lebt gerade von seiner Ausgeglichenheit, weswegen schon in den vergangenen Trainingseinheiten andere Kombinationen erprobt wurden. Nach 80 Spielminuten und hängenden Köpfen steht dennoch ein 0:3 (-18, -18, -18) fest. Die SSF Fortuna Damen müssen weiterhin auf den Bruch ihres Fluches hoffen und erwarten daher gespannt den RC Sorpesee am nächsten Wochenende.

Ehrgeizig starteten die Rheinländerinnen in den ersten Satz und konnten die gegnerische Annahme mit variablen Aufschlägen unter Druck setzen. Auch punkteten Mittelblockerinnen Jil Molitor und Meret Faller durch schnelle Aktionen im Angriff. Bis zur Mitte des Satzes zeigte sich ein Spiel auf Augenhöhe in der auswärtigen Halle, doch durch unkonzentrierte Aktionen ließen die Bizepsvolleys die Heimmannschaft davonziehen. Jetzt setzte sich der eigene Block nicht mehr stark genug gegen die variablen Angriffe durch und die Abwehr konnte sich so nicht eindeutig positionieren. Auch fiel die Annahme zunehmend schwer und der Spielaufbau der Gäste wurde immens gestört. Am Ende steht ein klares 18:25.

Im zweiten Satz vertraute Anton auf seine erste Sechs und darauf, dass sie nach dem ersten Satz besser ins Spiel kam. Weiterhin setzen die Dingdener Damen die Bonner Annahme weiter unter Druck. Von effektiven Schnellangriffen wurde auf eigener Seite nur noch wenig Gebrauch gemacht. Auch zeigten die Gegnerinnen jetzt deutlichen Einsatz in der Abwehr und konnten selbst noch kaum erreichbare Bälle retten; die SSF Fortuna schafften es zudem nicht aus diesen Bällen den Punkt zu machen. Wechsel auf eigener Seite brachten neuen Schwung auf das Feld, konnten am Ende aber den Satzverlust nicht verhindern. Endstand: 18:25.

Im dritten Satz hieß es Kämpfen! Kämpfen für die ersten Tabellenpunkte und für einen ersten Satzgewinn in diesem Spiel. Doch den Rheinländerinnen sah man die Verzweiflung nach wenigen Punkten ins Gesicht geschrieben. Kaum eine Aktion nahm ein gutes Ende. Zu hektisch wurden Bälle weitergespielt oder die Spielerinnen waren zu spät am Ball. Zu spät begannen die Bonnerinnen ihre Aufholjagt. Außenangreiferin Rukije Muja - MVP des Spiels - offenbarte mit aggressiven Line-Angriffen die Schwächen des Gegners und Diagonale Johanna Brockmann glänzte mit einer Aufschlagserie. Vergebens, denn die Heimmannschaft beendete den Satz mit zwei schnellen Punkten und nimmt aus der Partie alle Punkte mit.

Die SSF Fortuna Damen stehen mit verzweifelten Gesichtern weiterhin auf dem Letzten Tabellenplatz. Doch schnell soll das Spiel vergessen und sich auf das kommende Heimspiel vorbereitet werden. Zu Gast wird der RC Sorpesee sein, welcher den Nachbarplatz in der Tabelle belegt. Die rheinländischen Damen freuen sich auf Zuschauer und hoffen auf ein Match mit gutem Ausgang für sich.

Jil von der Stein

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