Volleyball: Sieg für die erste Damenmannschaft in der Dritten Liga West

Um 20:00 wurde das Spiel SCU Emlichheim II gegen SSF Fotuna Bonn angepfiffen. Die Ansprache von Trainer Albert Klein vorm Spiel sollte etwas länger als gewöhnlich ausfallen, da er den verschiedenen Positionen noch einmal individuelle Anregungen und Einschätzungen mit Hilfe von Motivationskarten auf den Weg gab.

In dieser Woche wurde hart trainiert und das, was sich im Training immer wieder vorgenommen wurde, wie zum Beispiel scharfe Aufschläge in die Schnittstellen und die richtige Haltung beim Block, sollten schon im ersten Satz umgesetzt werden. In diesem Satz punkteten die Mädels aus Bonn vor allem mit vielen Angriffen über die Außenpositionen und auch der Block setzte die Außenangreifer von Emlichheim immer mehr unter Druck. Doch Emlichheim schien ebenfalls vorbereitet und machte es Bonn aufgrund ihrer starken Feldabwehr schwer. Am Ende hatten die Gastgeber den längeren Atem und der Satz endete mit 24:26.


Im zweiten Satz wurde der Fokus nochmal klar auf die Schwächen des Gegners und die eigenen Stärken gesetzt. Schnell entwickelte sich ein Spiel, dass bis zum Ende hin spannend bleiben sollte, wo dieses Mal die Bonner Mädels das Durchsetzungsvermögen hatten und den Gastgeber mit 25:23 bezwangen.

Die Spannung wurde auch im dritten Satz konstant aufrechterhalten. Das Zuspiel spielte variabel und setzte die Angreifer bestens in Szene, die Abwehr war im Kampfmodus und die Bonner Aufschläge verunsicherten Emlichheim immer wieder. Mit 25:20 und einem Gefühl, dass das so weitergehen könnte und der Tie-break somit vermeidbar wäre, startete Bonn in den vierten Satz. Spoiler: Dem war nicht so! Zwar konnte man bis Mitte des Satzes an den Vorherigen anknüpfen, doch nach einer starken Aufschlagserie von Emlichheim und unglücklicher Eigenfehler setzte sich der Gegner ab und gewann Satz 4 mit 18:25.

„Dann eben in fünf Sätzen und jetzt erst recht“, war die Ansage und sie sollte umgesetzt werden. Bis 8:8 konnten die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe beobachten, doch nach einigen grandiosen Mittelblocks und starken Angriffen konnte Bonn eine Führung erspielen. Mit viel Biss setzte sich Bonn mit 15:11 am Ende durch. Jede mitgereiste Spielerin konnte am Ende eingesetzt werden und hat somit zu zwei Punkten aus Niedersachen beigetragen. Nach 117 Minuten harter Feldarbeit geht es also zurück Richtung Rheinland.

Meret Faller

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