Volleyball: Zeichen stehen auf Trendwende

Die erste Herrenmannschaft der Saison 2019/20 (Foto: privat)

Der dritte Abstieg in Folge konnte am Ende der vergangenen Saison verhindert werden. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der 3. Liga und dem Abstieg des neu aufgebauten Teams aus der Regionalliga konnten sich die Herren 1 nach schwierigem Saisonstart gut auf das veränderte Spielgerät (Molten, statt Mikasa) in der Oberliga einstellen. Mit einem 3:0 am letzten Spieltag in Wipperfürth, bei gleichzeitiger Niederlage von KT Köln gegen Düren, wurde in einem Herzschlagfinale der Klassenerhalt gesichert.

Diesmal verändert sich der Kader nicht so stark wie in den vergangenen Jahren und auch deshalb blickt die Mannschaft optimistisch in die neue Saison. Das Spielgerät und die Gesichter neben einem sind in dieser Saison vertrauter, daher ist die Stimmung in der Mannschaft sehr gut und alle Spieler sind motiviert.

Lediglich zwei Abgänge von jungen, aufstrebenden Spielern gilt es zu verschmerzen. Zuspieler P. Schmidt (21 Jahre) geht auf die Insel und berichtet uns dann live vom Brexit. Wohingegen Außenannahme M. Hopf (23 Jahre) die Herausforderung in der Regionalliga bei den Rhein Sieg Volleys sucht. Beiden Spielern wünschen wir viel Erfolg bei ihren Vorhaben.

Vor seinem Abschied konnte P. Schmidt noch seine Kontakte spielen lassen und im Hintergrund die Fäden für zwei Neuzugänge ziehen. Vor der Sommerpause vermittelte er mit L. Maron (22 Jahre) einen Spieler von RW Röttgen mit enormer Abschlagshöhe und kürzlich erst N. Kleinewalter (23 Jahre) vom Soester TV. Beide Spieler haben großes Potential und sind flexibel einsetzbar.

Ein internationaler Transfercoup ist uns mit unserem Franzosen E. Schwarz (23 Jahre), der schon in Deutschland Volleyballluft geschnuppert hat, ebenso gelungen.

Weitere Verstärkung ist auch während der Saison noch gerne gesehen, vor allem auf der Zuspielposition suchen wir noch jemanden, der unserem Routinier J. Selmoser Feuer unterm Hintern macht.

Dennoch blicken wir voller Vorfreude auf die neue Saison und können es kaum noch erwarten, dass es endlich losgeht.

Michael Enzensperger

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