Volleyball: Windeck kommt mit einem blauen Auge davon

Foto: M. Dombrowski
Das Spitzenspiel des Spieltages erfüllte die hohen Erwartungen komplett. Vor einigen mitgereisten Zuschauern kam Germania Windeck im ersten Satz zunächst kaum ins Spiel. Zu souverän war die Annahme um Prior, Maron und Kleinewalter. Letzterer war zu diesem Zeitpunkt auch der Bonner Punktegarant, während Windeck Paruschke über Diagonal tatsächlich gut im Griff hatte.

Ab dem zweiten Satz stellte sich Windeck auf das Bonner Spiel besser ein und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Blockreihen agierten gut, allerdings funktionierte auch die Blocksicherung auf beiden Seiten des Netzes hervorragend, sodass kaum direkte Blockpunkte resultierten. Nachdem Windeck die Sätze zwei und drei gewinnen konnte, entschied Bonn den vierten Satz, trotz einiger Wackler in der Annahme, für sich und sorgte damit für den Punktgewinn, der Windeck im Aufstiegsrennen noch schmerzen könnte. Im Tiebreak setzte sich Windeck schließlich nicht unverdient durch und konnte immerhin noch zwei Punkte aus der ehemaligen Hauptstadt mit in den Rhein-Sieg-Kreis nehmen.

Auch wenn wir nur einen Punkt erringen konnten, kann man mit der gezeigten Leistung absolut zufrieden sein und konstatieren, dass es eines der beiden besten Spiele der Saison war. Germania Windeck wünschen wir viel Erfolg im Kampf um die Tabellenspitze!

Martin Dombrowski

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