Foto: Ingo Furch

Die Bonner Dragons trafen am Samstag in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf die Berlin Rockets.
Sowohl Bonn als auch Berlin hatten am Anfang durchaus ihre Schwierigkeiten mit dem Start ins Spiel. Beide Mannschaften schienen großen Respekt voreinander zu haben, worunter allerdings das eigene Angriffsspiel durchaus litt.
“Wir haben nicht den besten Start ins Spiel gehabt und das hat uns im Verlauf des Spiels auf jeden Fall geschadet”, meint auch Jan Zwak, der tschechische Angreifer der Bonner.
Obwohl Berlin nach dem ersten Drittel nur mit 1:0 führte, schien die Bonner Mannschaft sehr unzufrieden mit der eigenen Leistung. Als Berlin dann nur eine Minute nach Wiederanpfiff das zweite Tor erzielte, schienen die Bonner zumindest dieses deutlich besser verarbeitet zu haben.
“Das zweite Drittel war auf jeden Fall das stärkste Drittel von uns. Wir haben es zunehmend geschafft, hochkarätige Chancen herauszuspielen und es dem Gegner durch unser konsequentes Angriffsspiel sehr schwer gemacht", findet auch Jan Zwak.
Und die Bonner Anstrengungen sollten belohnt werden. Innerhalb von nur sechs Sekunden gelang es den Dragons, durch Tore von Kapitän Roope Hyvönen und Neuzugang Luca Rau das Spiel wieder auszugleichen.
Die gute Berliner Defensivarbeit und die teilweise ausbaufähige Chancenverwertung der Bonner sorgten dann allerdings dafür, dass es mit diesem Unentschieden auch in die zweite Drittelpause ging.
Das dritte Drittel startete erneut mit einer Schrecksekunde für die Bonner. Nach nur 28 Sekunden im dritten Drittel nutzten die Berlin Rockets einen Fehler im Bonner Aufbauspiel eiskalt aus und gingen mit 3:2 in Führung.
“Wenn man Spiele gewinnen will, muss man zu jeder Zeit des Spiels seine beste Leistung abrufen. Das ist uns heute nicht immer gelungen. Wir müssen und werden in den nächsten Wochen und für die nächsten Spiele daran arbeiten, dass wir ab der ersten Sekunde bereit sind, unsere beste Leistung zu zeigen. Die Schiedsrichterleistung, die weite Anfahrt und der unglückliche Spielverlauf sind am Ende nur Entschuldigungen, wenn man das Spiel vorher hätte entscheiden können”, meint auch Jani Juusti, der finnische Coach der Bonner, nach dem Spiel in seiner Ansprache.
Und tatsächlich geriet das Spiel im letzten Drittel etwas aus den Fugen.
Einfache der Tore der Berliner, nach Bonner Fehlern oder in Überzahl führten dazu, dass die Bonner Dragons gegen Mitte des letzten Drittels mit 3:6 zurücklagen. Zwar gelang es den Bonnern, durch Lucas Grünewald nochmal auf 4:6 zu verkürzen, nur kurze Zeit später stellte Berlin allerdings den alten Vorsprung wieder her. Und spätestens die anschließende etwas kuriose Fehlentscheidung, die Florian Weißkirchens zweite Zeitstrafe nach sich zog, beendete dann die Ambitionen einer Bonner Aufholjagd. Das anschließende Tor zum 5:8 Endstand war nur ein schwacher Trost für den Bonner Leistungsträger.
Man müsse die ärgerliche Niederlage aber nun abhaken und sich voll auf das nächste Wochenende fokussieren, so Zwak.
Am nächsten Wochenende treffen die Bonner erst am 24.09. um 18 Uhr im Sportpark Nord, auf die Red Hocks aus Kaufering und anschließend am 25.09. um 16 Uhr auf den MFBC Leipzig.

Leander Leyhe

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